Wilde WohngemeinschaftenHatten Sie schon einmal einen Steinmarder auf dem Dachboden oder gar ein Wildschwein im Garten? Konnten Sie sich am Anblick des Tieres erfreuen, oder hat der wilde Besucher etwa Ihren Garten umgegraben bzw. die Mülltonne durchwühlt? Viele Wildarten suchen die Nähe zum Menschen und nutzen dessen Umfeld bei ihrer Suche nach Unterschlupf und Nahrung sowie zur Vermehrung.

Diese Broschüre soll Ihnen helfen, Wildtiere, die im heimischen Garten oder gar im Haus ihr Unwesen treiben, besser zu erkennen und einzuschätzen. Das Zusammenleben mit Fuchs, Wildschwein & Co im städtischen Bereich funktioniert nur, wenn wir Wildtiere als solche respektieren. Das heißt: nicht füttern und Abstand halten!

So behalten sie ihre natürliche Scheu.

In dieser Broschüre finden Sie konkrete Tipps, wie sich Belästigungen und Schäden vermeiden lassen.

Marderschaden unter der Motorhaube (Quelle: DJV)Autofahrer aufgepasst: Im August, während der Paarungszeit reagiert der Marder besonders gereizt auf Eindringlinge in seinem Revier. Da der Marder auch Autos zu seinem Revier zählt, kann das speziell Berufspendlern zum Verhängnis werden. Eigentlich macht er unter der Motorhaube nur kurz Rast, versteckt Nahrung oder lässt den Nachwuchs herumtollen. Wittert der ortsansässige Marder jedoch einen Rivalen, dann will er sein Revier verteidigen. Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Antriebsmanschetten oder Dämmmaterial müssen dann herhalten. Der DJV rät Autofahrern, auf Warnsignale, wie herumliegende Gummi- und Kabelteile oder ausgelaufene Flüssigkeit zu achten.

Aus welchem Umfeld kommen die Jäger Deutschlands? Sind Jäger eine Randgruppe der Bevölkerung? Und was sind ihre Motive den Jagdschein zu machen? Der Deutsche Jagdverband konnte mit seiner bundesweiten Umfrage den angehenden Jägerinnen und Jägern ein Profil geben. Das wichtigste Ergebnis der Befragung ist, dass die heutige Jägergeneration direkt aus unserer Mitte kommt!

Der Osterhase ist in diesen Tagen schwer beschäftigt mit Eierfärben und Süßigkeiten verstecken. Deswegen arbeitet er sogar nachts, da ist es ruhiger und er ist ungestört.Sollte man denken. Stimmt aber nicht!

WaWaschbär (Quelle: Harbig/DJV)schbär und Marderhund sind weiter auf dem Vormarsch, das belegen die aktuellen Jagdstatistiken. Demnach wurden im Jagdjahr 2012/13 erstmals mehr als 100.000 Waschbären erlegt, 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der erlegten Tiere sogar um mehr als 3.000 Prozentpunkte gestiegen.

Sie gehen mit offenen Augen durch Feld und Wald und fragen sich schon immer, was dort für Fährten und Spuren zu erkennen sind? Dann haben wir hier genau das richtige. In diesem kleinen Begleiter für Ihre nächsten Waldspaziergänge können Sie die wichtigsten Fährten und Spuren nachschlagen. Sie werden staunen, wieviel ein Feldweg, ein Waldpfad oder eine verschneite Landschaft bei näherem Hinsehen aussagen kann, wenn man Fährten und Spuren richtig zu „lesen“ weiß.

Viel Vergnügen!

Die allerwenigsten Menschen haben und werden ihn je zu Gesicht bekommen. Wenn, dann wird er als blitzartig auftauchender Schatten registriert und im nächsten Moment wieder vergessen, weil man sich nicht mehr sicher ist, tatsächlich etwas gesehen zu haben. Am ehesten ist der Habicht noch während der Balzzeit im Februar/März zu bemerken, wenn die Paare das schützende Dach des Waldes verlassen und rufend, gegen den Erdboden trudelnd ihre Balzflüge vollführen.

Der Habicht ist ein Pirschjäger: Jede sich bietende Deckung, jeden Busch, jedes Grasbüschel nutzend, überfällt der Kurzstreckensprinter unter den Greifvögeln seine Beute wie Tauben oder Kaninchen, gleich einem Geparden. In der Falknerei – der Habicht ist einer der beliebtesten Beizvögel weltweit ­– hatte er einst den Spitznamen „le cuisinier“, der „Küchenmeister“, weil gut trainierte Habichte durchaus in der Lage waren, eine ganze Familie über den Winter mit frischem Fleisch zu versorgen.

Wildtiere passen sich kalter Jahreszeit an / Füttern kann tödlich sein

Kalte Temperaturen sind für viele Menschen alles andere als angenehm. Nur schwer gelingt die Umstellung auf den Winter. Wildtiere hingegen sind gewappnet. Eine dicke Fettschicht schützt sie bei Eis und Schnee. Manche Naturliebhaber wollen Gutes tun: Sie nehmen widrige Wetterverhältnisse zum Anlass, Wild mit Küchenabfällen zu füttern. Dies kann bei Pflanzenfressern wie Reh und Hirsch zu Koliken oder gar zum Tod führen.

Ab sofort steht in und um Hannover das mobile Schießkino der Jägerschaft der Landeshauptstadt Hannover zu jagdlichen Übungszwecken zur Verfügung. Die moderne Anlage, die auf Lasertechnik basiert, wird auf dem Kooperationsstand der LVM Versicherung und Jägerschaft der Landeshauptstadt Hannover e.V. auf der diesjährigen Pferd&Jagd (Halle 22, Stand A15) vorgestellt. Weitere Informationen und Fotos zum Schießkino folgen dann nach der Pferd&Jagd.

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