Am 09.04.2014 kamen 21 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des Hegering 2 in der Gaststätte Alexandria zusammen. Die Veranstaltung wurde begleitet von fünf Jagdhornbläsern. Der Hegering dankt für die Unterstützung.

Die Mitglieder entlasteten den Vorstand, bei eigener Enthaltung, einstimmig. Einen ausführlichen Bericht der JHV geht den Mitgliedern mit der nächsten Einladung zu. In diesem Jahr wurden unter den Teilnehmern 15 Sachpreise verlost. Diese wurden freundlicherweise von Waffen Will und dem KOSMOS-Verlag gespendet.

Hase

Der Hegering 2 wünscht seinen Mitgliedern „Frohe Ostern“ und ein paar ruhige sowie erholungsreiche Tage. Auch wenn einige von Ihnen sicherlich damit beschäftigt sein werden, die Reviereinrichtungen für die bevorstehende Jagdzeit zu überprüfen bzw. auszubessern. Doch achten Sie dabei stets auf die Unfallverhütungsvorschriften.

Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt es "Osterhase". Doch ist es wirklich ein Hase oder mehr ein Kaninchen dass wir zur Osterzeit in den Supermärkten aus Schokolade kaufen können? Diesem Thema widmete sich auch eine Ausgabe der NDR2-Comedyserie "Frühstück bei Stefanie". Doch hören Sie selbst die Folge Schokokaninchen.

(Foto: Nordelch | Lizenz: CC | Originaldatei, Text: Stapelmann)

Die Chancen, zu Ostern einen echten Hasen zu sichten, stehen gut. Auf Deutschlands Feldern und Wiesen hoppeln etwa vier Millionen Feldhasen.

Die Jägerschaft Springe e.V. hat darauf hingewiesen, dass nach Auslaufen des Pachtvertrages für das Schießstand-Gelände dieser seitens der Landesforstveraltung nicht verlängert wird. Damit endet der Schießstandbetrieb am 30.04.2014. Der Schießstand soll anschließend zurück gebaut werden. Helfen Sie mit der Teilnahme an einer Onlinepetition den Fortbestand eventuell zu sichern!

In schwindelerregender Höhe wurde in einem Adlerhorst eine Webcam installiert. Der Betrachter sieht live wie das Nest über den Baumwipfeln schwankt. Derzeit nutzt allerdings ein Fischadler das Nest. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Schreiadler, wie vom Anbieter der Webcam vorgesehen, noch einfinden.

Der kleinste in Deutschland lebende Adler frisst Kleinsäuger wie junge Hasen, Wühlmäuse, Kleinvögel und Amphibien. Kurioserweise jagt der Flugkünstler überwiegend zu Fuß und trägt seine Beute im Schnabel davon. Der Schreiadler ist sehr störungsempfindlich. Er stellt allerhöchste Ansprüche an seinen Lebensraum. Seine Brutgebiete liegen u.a. im Nordosten Deutschlands, daher auch "Pommernadler" genannt. Ab September macht er sich auf eine gefährliche, an die 10.000 Kilometer weite Reise ins südliche Afrika, um dort zu überwintern.

Die Kamera bietet faszinierende Einblicke in eine neue Welt. Klicken Sie auf das Foto und schon öffnet sich der Livestream. TIPP: Ton anstellen! Mehr zum Schreiadler können Sie bei der Deutschen Wildtier Stiftung und bei Wikipedia nachlesen. (Abbilung: Videosequenz | Quelle: http://www.looduskalender.ee/de/node/19692 | Text: Stapelmann)

Nur 500 Brutpaare des Schwarzstorches siedeln in Deutschland. Auf bis zu 12.000 Paare wird der euröpäische Bestand geschätzt. Das ist nahezu die Hälfte der weltweiten Population.

Während der Weißstorch regelmäßig beobachtet werden kann, meidet sein "schwarzer" Verwandeter Offenland und die Nähe des Menschen. Der Langstreckenzieher überwintert im östlichen und westlichen Afrika, wohin er im August aufbricht.

Nur wenige Menschen werden je die Gelegenheit haben ihn einen längeren Zeitraum zu beobachten. Daher sollten Sie die Möglichkeit nutzen, sich in den nächsten Wochen regelmäßig die hier vorgestellte Live-Storchen-Cam anzusehen. Klicken Sie dazu auf Webcam oder auf das Foto.

Wenn Sie mehr über den Scharzstorch erfahren wollen, dann informieren Sie sich bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Der Hegering 2 wünscht Ihnen viel Spaß beim Beobachten der seltenen Vögel. (Abbildung: Videosequenz | Quelle: http://www.looduskalender.ee/de/node/19638 | Text: Stapelmann) 

Die Jagd in Deutschland ist wichtig, um Wildbestände zu reduzieren und dadurch Wildschäden vorzubeugen – davon sind 80 Prozent der Deutschen laut einer repräsentativen Umfrage des ifA-Instituts überzeugt. Aktiver Naturschutz durch das Jagen in Deutschland findet positiven Rückhalt in der Bevölkerung.

 

In unserem Hörfunkbeitrag erklärt Susanne Kuhr gemeinsam mit Revieroberjäger Christoph Hildebrandt, warum die Tarnung der Kinderstube überlebenswichtig ist und was Spaziergänger in Wald und Flur beachten sollten.

Am 30 März ist es wieder soweit: Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Abrupt fallen morgendlicher Berufsverkehr und Dämmerung zusammen.

In den Jagdrevieren treffen verschiedene Interessen aufeinander. Während die Wildtiere einen ruhigen Lebensraum mit ausreichend Nahrung und entsprechender Deckung als Ideal ansehen, sucht der Mensch die Natur vorrangig zur Erholung auf. Beide Interessen können miteinander kollidieren. Rücksicht von den Wildtieren kann nicht erwartet werden. Daher muss sich der Mensch - auch mit Hund - den Bedürfnissen der freilebenden Tiere anpassen.

Besonders empfindlich reagieren die Wildtiere auf Störungen während der Aufzucht ihrer Jungen. Daher ist in dem Zeitraum 01. April bis zum 15. Juni, der so genannten Setz- und Brutzeit, rechtlich vorgeschrieben, dass Hunde grundsätzlich an der Leine zu führen sind. Kleinste Störungen der Tiere können dazu führen, dass Jungtiere oder Gelege verwaisen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldstrafe bis zu 5.000,00 EUR geahndet werden. Mehr zur Setz- und Brutzeit erfahren Sie in der Online-Enzyklopädie WIKIPEDIA.

Daher der Apell an alle Hundehalter und Erholungssuchende:
Im Interesse der Wildtiere nehmen Sie Ihre Hunde an die Leine und bleiben auf den befestigten Wegen. So können die Jungtiere ungestört aufwachsen. Gerne gibt der Jagdpächter Auskunft über die Notwendigkeit dieser Schutzmaßnahme. Sprechen Sie ihn an wenn Sie ihn im Revier antreffen. (Foto: Sabine Jaunegg/pixelio.de, Text: Stapelmann)